Selbstschutz – aber richtig. Wie du dich selbst schützt, ohne andere zu verletzen
- showyourselfcoachi
- 3. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Inhalt:
Du bist die Basis für alles. Doch in unserem heutigen Alltag ist unsere Psyche zahlreichen Gefahren ausgesetzt wie z.b übermäßigem Stress, Psychischer Gewalt und Manipulation durch Werbung, Social Media und mehr. Daher ist es wichtig sich zu schützen. Doch wie macht man das? Und was ist der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Selbstschutz? In diesem Artikel werdet ihr es erfahren.
Dazu möchte ich zunächst darauf eingehen was ich unter Gutem und Schlechtem Selbstschutz verstehe.
Guter und schlechter Selbstschutz:
Man könnte anstatt von Gutem und schlechtem Selbstschutz auch von Bewusstem und Unbewusstem Selbstschutz sprechen. Denn wir alle schützen uns selbst und das in der Regel unbewusst. Jetzt könnte man denken: „perfekt, dann läuft das ja bereits von selbst“ aber leider geht Unbewusster Selbstschutz oft zu Lasten anderer und ist außerdem gar nicht notwendig.
Unbewusster Selbstschutz
Unbewussten Selbstschutz betreiben wir meistens dann, wenn wir uns beleidigt, verbal oder in unserem Ego angegriffen fühlen, oder wenn unsere Bedürfnisse unbefriedigt sind. Er äußert sich emotional in Form von Wut und führt zur Stressreaktion Kampf ( Fight, Flight, Freeze, Weitere Informationen:
Wir werden also wütend und schlagen blindlings drauf los, oft obwohl überhaupt kein Angriff erfolgt ist. Denn nur weil wir etwas als Angriff verstehen, heißt das noch lange nicht, dass es auch so gemeint ist. Oft handelt es sich einfach um ein Missverständnis. Doch sobald wir angreifen, fühlt sich der Gegenüber angegriffen und wird seinerseits zurückschlagen. So entstehen Konflikte und ein Austausch von Gewalt der sich immer weiter hochschaukelt.
Eine andere Form von schlechtem oder unbewusstem Selbstschutz stellen Abwehrmechanismen und neurotische psychische Erkrankungen da. Denn ja oft sind Erkrankungen der Psyche nichts anderes als ein Versuch unserer Psyche uns zu schützen. Aber zu welchem Preis?
Eine andere Form des Unbewussten Selbstschutzes besteht darin andere abzuwerten. Um sich selbst besser zu fühlen, hilft es die Schuld auf andere zu schieben, oder gar diese klein zu machen. Es ist eben einfacher als die eigene Schuld einzugestehen.
„Es gibt jene, die andere Klein machen, um sich groß zu fühlen und jene die wahre Größe besitzen. Du erkennst sie daran, dass sie anderen die Hand reichen und sie zu sich nach oben ziehen“ Zitat aus Die Sonne in dir von Vanessa Göcking
Unbewusster Selbstschutz ist zwar eine intuitive menschliche Reaktion, jedoch sehr gefährlich für sich selbst und andere. Wer dagegen den bewussten Selbstschutz beherrscht, der braucht nicht auf Unbewussten zurückzugreifen.
Bewusster Selbstschutz
Denn echt Stärke, wie sie aus Selbstbewusstsein & gutem Selbstschutz entsteht, ist die Fähigkeit reflektiert und mit Rücksicht auf den Gegenüber zu handeln.
Beispiele für Bewussten Selbstschutz sind: 1. Deine Grenzen zu kennen und klar kommunizieren zu können. Denn nur wenn du deine Grenzen selbst kennst und kommunizierst können andere diese auch respektieren.
2. Nein sagen können. Immer zu allem Ja zu sagen sorgt dafür das du dich überforderst und dich selbst Stress und Überlastung aussetzt. Außerdem kann man jemanden der nicht Nein sagt leicht ausnutzen und Menschen werden anfangen ihre Probleme zu deinen zu machen und mehr und mehr Lasten auf dich abzuwälzen, ohne dir dafür etwas zurückzugeben. Zu erkennen wann man Ja und Wann Nein zu einer Aufgabe, Anweisung oder Bitte sagen sollte und dies auch klar und deutlich zu tun, ist eine sehr gute Form sich selbst zu schützen.
3. Psychische Gewalt und Manipulation erkennen lernen. Was du frühzeitig erkennst das kannst du stoppen, bevor es dir Schaden zufügen kann. Das Wissen darüber gibt dir die Macht dich zu schützen.
All diese Formen von Bewusstem Selbstschutz könnt ihr Selbstverständlich bei mir erlernen, wenn ihr das möchtet. ( Link zur Webseite)
Wann es gefährlich wird
Zusammenfassend solltet ihr Vorsichtig sei bei den Begriff Selbstschutz. Viele Verletzungen und psychische Gewalttaten entstehen weil unsere Psyche denkt, sich schützen zu müssen. Menschen die psychische Gewalt ausüben tun dies also weil sie selbst verletzt sind.
Wenn du kein Psychologe oder Psychotherapheut bist, solltest du dich jedoch nicht für diese Menschen verantwortlich fühlen. Denn sie sind gefährlich und lassen sich oft nicht so einfach helfen.
Dies zu erkennen, und solchen Menschen zu empfehlen sich professionelle Hilfe zu suchen, anstatt selbst helfen zu wollen ist guter Selbtschutz.
Guter Selbtschutz bedeutet deine Grenzen zu kennen, und nur zu helfen, wenn du helfen kannst und so dass du dich selbst dabei nicht in Gefahr zu bringen.
Und es bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, und nicht andere schwach und abhängig zu halten, oder durch deine so genannte „ Hilfe“ noch mehr zu verletzen.
Menschen die dir weh tun, dir für deine Hilfe nicht danken, und immer nur mehr wollen und Menschen die deine Hilfe suchen, aber nicht bereit sind selbst etwas dafür zu tun, oder auch mal etwas für dich zu tun, vor denen solltest du dich in Acht nehmen. Denn diese Menschen wollen deine Hilfe nicht. Sie sind wie Energievampire die dich aussaugen, bis nichts mehr von dir übrig ist und dann zum nächsten Opfer weiterziehen.
Lerne dich durch bewussten Selbstschutz vor solchen Menschen zu schützen. Ich kann dir dabei helfen



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